#meingruenertipp: Teil 3

In dieser Artikelreihe sammeln wir eure persönlichen Tipps für einen nachhaltigeren Alltag. Wie habt ihr den ersten Schritt gemacht? Welche kleine Veränderung in der Routine hat große Wirkung gezeigt? Was wäre das Erste, das ihr jedem empfehlen würdet zu ändern? Ob praktische Kochrezepte oder kreative Produkte, Lebensentscheidungen, Bastelideen oder Einkaufstipps – Inspiration ist immer hilfreich!

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 der Artikelreihe.

Ann-Kathrin, Einfach grünlich
einfach-gruenlich„Neben wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeuteln, von denen ich immer ein paar dabei habe, waren Trinkflaschen bei uns eine der ersten und einfachsten Veränderungen zu einem nachhaltigeren Leben. Anfangs haben wir uns auf die Suche nach einer passenden Trinkflasche für unsere Tochter begeben und sind dabei auf die Edelstahlflaschen von Pura Kiki und Klean Kanteen gestoßen, von denen wir direkt begeistert waren. Es hat nicht lange gedauert, bis auch wir uns ein paar Edelstahl- & Glasflaschen angeschafft haben. Nun sind wir mit mehreren Flaschen in verschiedenen Größen für jeden Familienausflug, Urlaub oder Besuch auf dem Spielplatz perfekt ausgestattet.“

Anna, Green Friday
anna_greenfriday„Ich versuche, nach und nach verschiedene Bereiche zu verändern und zu verbessern. Zur Zeit arbeite ich speziell im Bereich Mode an mir: Lieber ein gutes, fair gehandeltes Kleid (zum Beispiel von Bleed, Jan’n June oder Lovjoi) als drei günstigere. Auch schaffe ich es mittlerweile, mir viel weniger Schuhe – und dann von nachhaltigeren Marken – zu kaufen als noch vor ein paar Jahren. Mal sehen, was mir als nächstes einfällt…“ (Foto: Sylvie Gagelmann)

Janina, Frosch
Janina-Frosch„Schon beim Einkauf von Reinigungsmitteln könnt ihr etwas für die Umwelt tun: Achtet darauf, dass die Reiniger Flaschen aus Recyclat (Altplastik) bestehen. So muss nicht auf neues Erdöl zurück gegriffen werden, sondern das bereits vorhandene Plastik wird in einem Wertstoffkreislauf gehalten.“

Lisa, Ich lebe grün
Lisa„Wir setzen bei unserem Konsum gerne auf gebrauchte Sachen. In den Städten sind die Bibliotheken eine wahre Schatzkiste. Beim Einkauf von Lebenssmitteln achten wir auf biologische, vegane und möglichst regionale Ware. Ich ernte gerne selbstangebautes Obst, Gemüse und Kräuter. Das ist nicht nur ein Genuss, sondern auch umweltfrendlich und gesund. Man kann ebenso sogar Fensterbänke und Balkone in kleine Gärten verwandeln. Besonders super funktionierten bei uns auf dem Balkon Tomaten, Erbsen, Radieschen, Erdbeeren und Pflücksalat. Auch Kräuter wachsen problemlos auf Fensterbänken. Selbst Frühlingszwiebeln zum Frühstück wird jeder noch so ungeschickte Gärtner hinbekommen. 🙂 Wichtig ist nur ein sonniger bis halbschattiger Standort und viel Liebe. Es gibt auch Bücher, die sich nur mit dem Gärtnern auf Balkonen und Fensterbänken beschäftigen, wie z.B. „Mein Naschbalkon“ von Natalie Faßmann. Einfach anfangen!“

Olga, Zero Waste Lifestyle
 Olga„Mein allererster und einfachster Tipp für solche, die ihren Müll drastisch reduzieren möchten, ist: Einwegprodukte durch Mehrwegprodukte ersetzen. Zum Beispiel waschbare Taschentücher, Servietten, Binden, Windeln und Abschminktücher aus Stoff, Lappen statt Küchenrolle, Rasierhobel statt Einwegrasierer, Menstruationstassen statt Tampons, Stoffbeutel statt Tüten, eine Hygienebrause statt Toilettenpapier usw. Und zwar nicht alles auf einmal, sondern Stück für Stück immer ein Teil mehr, so kann man sich langsam dran gewöhnen ohne sich selbst zu überfordern. Das dauert am Ende nicht länger, spart aber gehörig Müll und zudem auch noch Geld.“

Kathrin und Birk,  lookonthegreenside.de
Kathrin und Birk„Nachhaltigkeit im Alltag beginnt für uns bei den kleinen Dingen. Wir kochen vor allem mit saisonalen und regionalen Bio-Lebensmitteln. Durch Trinkflaschen, Lunchboxes oder die guten, alten Jutebeutel versuchen wir im Alltag Plastikmüll zu vermeiden. In unseren Kleiderschränken liegt vor allem junge, faire Mode, die mit den Öko-Kartoffelsäcken von früher nichts mehr zu tun hat. Recolution aus Hamburg oder das Yoga-Label Ognx machen bequeme Kleidung für Sport und Sofa. Im Büro tragen wir eher Armed Angels, Nudie Jeans oder Bleed Clothing. Auch bei der täglichen Pflege setzen wir auf Naturkosmetik. Unsere Favoriten sind Klassiker wie „Martina Gebhardt“ und die junge Marke wie „Und Gretel“ aus Berlin. Peelings oder Badezusätze machen wir sogar selbst. Das Beste daran: All diese Dinge leisten ihren kleinen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit und man muss sich nicht groß einschränken.“

Wenn ihr auch einen Tipp habt oder einen persönlichen Erfolg berichten könnt, freuen wir uns über euer Statement: Bei Twitter @Blumenkopfde #meingruenertipp oder an blumenkopf.de@gmail.com

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