#meingruenertipp: Teil 1

In dieser Artikelreihe sammeln wir eure persönlichen Tipps für einen nachhaltigeren Alltag. Wie habt ihr den ersten Schritt gemacht? Welche kleine Veränderung in der Routine hat große Wirkung gezeigt? Was wäre das Erste, das ihr jedem empfehlen würdet zu ändern? Ob praktische Kochrezepte oder kreative Produkte, Lebensentscheidungen, Bastelideen oder Einkaufstipps – Inspiration ist immer hilfreich!

Jenny, Vegane Wunderwelt
Vegane-Wunderwelt„Mittlerweile gibt es fast alle Gemüse- und Obstsorten das ganze Jahr im Supermarkt. Da weiß ich oft gar nicht mehr, was überhaupt Saison hat. Aber nur mit Produkten, die in Deutschland angebaut werden, komme ich besonders im Winter auch nicht mehr aus. Trotzdem möchte ich so viel wie möglich saisonal kaufen und nutze deswegen die App Erntefrisch (iPhone). Eine Alternative für Android wäre die App Saisonkalender. Sie geben Auskunft darüber, welche heimischen und importierten Früchte grad Saisonbeginn haben, ob sie in der Hauptsaison sind oder auch ganzjährig frisch sind.“

Leonie, Gartenpaten
Gartenpaten_Leonie„Mein Tipp für Gärtner oder solche, die es werden wollen:  Im Garten auf Mischkultur und Nützlinge setzen statt gleich zum Schädlings- oder Unkrautbekämpfungsmittel zu greifen. Da habe ich zum Beispiel persönlich gute Erfahrung mit dem Klassiker Zwiebeln und Möhren gemacht. Sie halten einander die Möhren- und Zwiebelfliegen fern. Auch die sogenannte Milpa funktioniert toll und nutzt die Fläche gut aus. Bei der Milpa werden Kürbisse, Stangenbohnen und Mais zusammen gepflanzt. Die drei ergänzen sich sehr gut.“

Gregory Eve, greenApes
Gregroy-Eve„Jeder Mensch tickt anders und hat unterschiedliche Alltagsmuster. Aber in der Regel werden die größten Umwelteinwirkungen durch einen der folgenden drei Bereiche verursacht: Fleischkonsum, Transport oder Warenkonsum. Deshalb wäre mein erster Schritt, für mich selbst herauszufinden, welcher dieser Bereiche am ehesten auf mich zutrifft. Und dann beginne ich, dort schrittweise zu reduzieren. So fühlt es sich auch nicht so an, als müsse man sein komplettes Leben umwerfen oder ein anderer Mensch werden.“

Eva, Grüne Düsseldorf
Eva-Gruene-Duesseldorf„Ein erster Schritt, den ich allen für nachhaltiges Einkaufen nahelegen würde, ist, es beim Obst und Gemüse auf die Plastiktüten zu verzichten. Stattdessen hat man am besten immer seine eigene Stofftasche dabei und kann da auch den restlichen Einkauf zupacken. Außerdem fahre ich in der Stadt immer, wenn es geht, mit dem Fahrrad. Dadurch spare ich nicht nur Geld und tue was für die Umwelt, sondern verbessere auch meine Fitness“

Jana, Slow Food Youth Düsseldorf
Jana-Slow-Food-Youth„Ich koche leidenschaftlich gerne und achte dabei immer sehr darauf, nichts zu verschwenden. Entweder gucke ich, was ich noch da habe und kaufe ergänzend ein oder aber ich plane mein Essen direkt für ein paar Tage im Voraus und stelle die Gerichte so zusammen, dass ich möglichst alles aufbrauche. Daher kaufe ich auch lieber kleinere Mengen von besserer Qualität als größere Mengen. Einmal bat ich meinen Freund Kartoffeln aus dem Supermarkt mitzubringen. Da er – statt dem 2,5 kg-Netz – das 4kg-Netz mitbrachte, gab es eine Woche lang nur Kartoffelgerichte bei uns, damit wir keine einzige Kartoffel wegschmeißen mussten.“

Wenn ihr auch einen Tipp habt oder einen persönlichen Erfolg berichten könnt, freuen wir uns über euer Statement: Bei Twitter @Blumenkopfde #meingruenertipp oder an blumenkopf.de@gmail.com

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